DIE opheliaMASCHINE/ Kapitel 1/Solo

Uraufführung: 25. März 2010
KosmosTheater Wien

Produktion: Company homunculus
Choreografie, Künstlerische Leitung: Manfred Aichinger
Tanz und Mitgestaltung: Martina Haager
Dramaturgische Beratung,
konzeptionelle Mitarbeit:
Nikolaus Selimov
Lichtdesign: Silvia Auer
Sounddesign: Martin Kratochwil
Prouktionsleitung, Fotos: Sonja Haupt
Musik: Einstürzende Neubauten Ausschnitte aus
„Die Hamletmaschine“/Text: Heiner Müller

TRAILER

Manfred Aichinger stellt mit DIE opheliaMASCHINE Hamlets weibliches Pendant ins Zentrum. Dabei bezieht er sich auf den Text „Die Hamletmaschine“ von Heiner Müller. Was geschieht mit Ophelia nach dem Grauen? Was bleibt von ihr übrig? Wie schreibt sich die Geschichte in ihren Körper ein? Was geschieht mit einem Menschen, wenn nach dem Schrei nur mehr Leere bleibt, wenn ein Lächeln nichts mehr sagt und meint? Ophelias Wahnsinn ist nicht offensichtlich. Sie verhüllt sich in Kühle, wird zu einem Geheimnis, Projektionsfläche für Gedanken, Wünsche und Interpretationen. Tränen gibt sie nicht mehr Preis. Ihr Schrei bleibt unerhört.

DIE opheliaMASCHINE/Kapitel1/Solo gab einen ersten öffentlichen Einblick in die darauf folgende abendfüllende Produktion DIEopheliaMASCHINE für 7 TänzerInnen und einen Schauspieler.
Uraufführung: 6. Mai 2010, KosmosTheater.

Fotos: Sonja Haupt